Nach Südkorea dank der Bergischen Universität Wuppertal
Bild Lukas Seibertz
Als einer von fünf Maschinenbaustudierenden der Bergischen Universität Wuppertal genoss ich das Privileg, an der Veranstaltung "KoPro" teilzunehmen. Die Lehrveranstaltung "Kooperative Produktentwicklung in der Fahrzeugtechnik" ist ein internationales und interdisziplinäres Kooperationsprojekt zwischen der BUW, der RWTH Aachen, der Hongik University in Südkorea sowie dem Volkswagen Konzern als industriellem Partner und bietet wertvolle Einblicke in die moderne Fahrzeugentwicklung und industriellen Entwicklungsprozesse.
Seit März arbeiteten Studierende aller beteiligten Universitäten in gemischten Teams aus Ingenieuren und Designern über mehrere Monate hinweg an aktuellen Fragestellungen aus dem Fahrzeugsektor. Begleitend zu den Projekten fanden dabei Vorlesungen und externe Fachvorträge zu aktuellen Herausforderungen, Trends und Methoden im Fahrzeugsektor statt. Unter dem diesjährigen Leitthema „Design for Private Owned Autonomous Vehicles in 2035“ entstanden hierdurch für die Marken Porsche, Audi, Volkswagen, Škoda und MOIA innovative Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte. Im Fokus stand dabei insbesondere die Frage, wie autonome Fahrtechnologien die Nutzung von Fahrzeugen sowie die Beziehung zwischen Mensch und Fahrzeug nachhaltig verändern werden.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war für mich die Reise nach Seoul, wo die Fahrzeugkonzepte weiterentwickelt und anhand von Mockups (physischen Modellen) verfeinert wurden. Dabei konnten wir nicht nur unsere koreanischen Kommilitoninnen und Kommilitonen persönlich kennenlernen und die Projektarbeit weiter intensivieren, sondern auch die koreanische Kultur und ihre Traditionen unmittelbar erleben.
Unglücklicherweise fiel zu Beginn der Lehrveranstaltung mein Notebook aus, sodass ich kurzfristig ein Ersatzgerät beschaffen musste. Dank des Deutschlandstipendiums und einer zusätzlichen Unterstützung durch die Studienstiftung der Bergischen Universität konnte ich die Kosten für das neue Notebook nicht nur abfedern, sondern auch ohne finanzielle Einschränkungen am Auslandsaufenthalt in Südkorea teilnehmen. Ein besonderer Dank geht auch an Prof. Manuel Löwer, unter dessen Leitung die Veranstaltung stattfand und der die internationalen Aktivitäten der Fakultät organisiert.
Das Deutschlandstipendium ist eine besondere Anerkennung meiner Studienleistungen und meines ehrenamtlichen Engagements innerhalb meiner Fakultät. Es vergrößert meinen finanziellen Spielraum und ermöglicht es mir, mich noch intensiver auf meine Masterarbeit sowie auf die Teilnahme an einem internationalen, interdisziplinären Projekt mit einem Auslandsaufenthalt in Korea zu konzentrieren. Ich bin dankbar, Teil des Stipendienprogramms zu sein und im Rahmen dessen von meinem Arbeitgeber, der Berger Gruppe, gefördert zu werden, und möchte jeden Studierenden ermutigen, sich für das Deutschlandstipendium zu bewerben.
Anmerkung der Redaktion: Die Studienstiftung der Bergischen Universität Wuppertal unterstützt Studierende in besonderen finanziellen und persönlichen Lebenssituationen. Neben den Förderstipendien für Studierende ohne BAföG-Anspruch gehören auch Studienzuschüsse zur Finanzierung studienbedingter Mehrbedarfe oder einer Abschlussphase sowie Familienstipendien für Studierende mit Sorge- oder Pflegeverantwortung zum Förderangebot.
Derzeit läuft die Bewerbungsphase für alle drei Förderlinien. Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen, Bewerbungsfristen und Antragsunterlagen finden Sie auf der Webseite der Studienstiftung.