Stipendien & Förderung

Ein paar Worte dazu, wie ich zur Förderin im Rahmen des Deutschlandstipendiums wurde:

05.10.2026|12:46 Uhr

Ein Bericht von Petra Balsliemke

Irgendwann (und zwar nach dem Lockdown während der Pandemie) wuchs der Wunsch in mir, junge Menschen im Fachbereich Musik zu fördern. In meinem Beruf als Lehrerin bin ich regelmäßig ab der 5. Jahrgangsstufe Klassenlehrerin einer Musikklasse. Obwohl ich keine Berufsmusikerin bin, erfahre ich so doch stets, wie verbindungsstiftend die Kraft der Musik sein kann.

Bei dem Büro des Deutschlandstipendium fragte ich nach, welche Möglichkeit der Förderung von Absolvierenden des Fachbereiches Musik es für mich als Privatperson gebe. Die Anfrage wurde schnell positiv beantwortet: Rosalie ist die zweite Stipendiatin, die ich fördere.

Es stellte sich bereits am Tag der Verleihung der Stipendiumsurkunde heraus, dass Rosalie sowohl ehemalige Schülerinnen und Schüler von mir kennt bzw. zu ihrem Freundeskreis zählt als auch ihre Mitbewohnerin seinerzeit als Referendarin an unserer Schule tätig war. Nicht zuletzt durch diese Verbindungen traf ich Rosalie dann auch recht spontan auf unserem Schulfest. Regelmäßig genieße ich musikalische Darbietungen von ihr mit den verschiedenen Ensembles, unter denen sich weitere angehende Lehrkräfte befinden, die ebenfalls an der Schule unterrichten, an der ich angestellt bin. Das Netzwerk der Verbindungen über das Deutschlandstipendium verästelt sich so gesehen stetig. Dies ist eine schöne Erfahrung.

Sehr gut in Erinnerung ist mir der erste Besuch im Musiksaal der Uni, in dem alle Studierenden des Fachbereichs Musik das Ergebnis der Arbeit des Semesters zeigten. Dort durfte ich die Vielfalt der musikalischen Ausbildung an der Bergischen Universität erfahren. Weitere Veranstaltungen und Auftritte folgten, die mich immer als gut gelaunte und bereicherte Person entlassen haben. Aber auch Rosalies musikalischer Beitrag auf einer größeren privaten Feier im Schloss Wuppertal wird mich stets sehr positiv in meinen Erinnerungen begleiten.

Ich freue mich, dass ich einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, damit junge Musiktalente mehr von ihrer wertvollen Zeit in ihre Passion investieren können, um die eigene Musikbegeisterung in die Welt zu tragen. Zugleich bin ich dankbar dafür, dass Rosalie mir neue Einblicke in die vielfältige Welt der Musik eröffnet, wodurch meine Lebenszeit bereichert wird.